15. September 2009

Dai Ni Go Go Mei Nobori

Irgendwie schaffe ich es jedes Jahr erst im September, wenn es wieder kalt wird auf den Berg der Berge. Zumindest bis dahin wo die Strasse führt ;)

Der südliche Gogomei (lies: 5te Station) ist die höchste per KFZ erreichbare Stelle des Mount Fuji. Ca. 2400 m aber noch weit davon entfernt wo es richtig steil wird.


Größere Kartenansicht

Insgesamt sind es für alle Nicht-Motorradfahrer wohl 20 recht langweilige Minuten Video, deswegen diesmal auch mit Musik (ganz dickes Danke an Moby für den Sound des ersten Teils!). Und schaut nicht nur auf den Verkehr, sondern auch mal auf die Landschaft (soweit trotz Nebel möglich) und Flora (Vulkanerde ist bekanntlich sehr fruchtbar). Zu Schade, daß ich noch kein 3D drehen kann. Allein der Anblick des Fuji aus der Ferne ist jedesmal wieder atemberaubend.
Und ich persönlich hab' ihn ja erst ein Paar Dutzend mal gesehen, ne...

Solche Fahrten machen für mich eigentlich mit den größten Spass am Motorradfahren aus (jaja, und das Gasgeben auch) weil man die Gerüche und Temperaturwechsel, die zum Beispiel so eine Fahrt auf einen Berg oder durch einen Wald mit sich bringt hautnah mitbekommt.
Schaut euch mal das Grün an, wir haben es Mitte September. Herrlich!



14. September 2009

Was sonst noch so rumfaehrt



Der erste mit seiner zur Mikro-Ducati umgebauten Gorilla verdient echt meinen Respekt. Man mag von Pocketbikes halten was man will, der Junge hat sich echt Muehe gegeben und es sah gut und ochinool aus. Selbst eine Trockenkupplung hat er verbaut.

Der Rest... Oehm naja. Mir ist selbst nach 3 Jahren hier unverstaendlich was an der Regenpellerine ueber dem Tacho so furchtbar cool ist. Normalerweise stoert mich ja nur der Laerm, aber gestern war ich wegen Lachkrampf erstmal fahrunfaehig.

Dieter: bitte Bilder verlinken!

12. September 2009

Wenn's mal etwas kürzer dauert

Von Sonstiges


Oder ist's für die Pärchen gedacht, die sich kein Hotel leisten wollen?

8. September 2009

Wir basteln uns einen U.S.B.-S.C.H.E.I.S.S.

Nachdem Enrico vorletztes Wochenende dafür Sorge getragen hat, daß es meinem Hintern wieder gut geht... Nein, ich fange den Satz nochmal an.

Wie kann man auch genau da wo der wichtige Bereich ist eine Stufe in die Bodenplatte der Sitzbank bauen und dann auch noch so einen Dritte-Welt Labberschaumstoff draufnageln? Das kann nur gut gehen wenn man als erwachsener Kerl entweder keine 50 kg wiegt (aka Japaner) - oder eben kein Kerl ist. Nach 1200 km Fakirtraining war es genug und eine Unterfütterung musste her:

Von 09.09.05 - GSR Umbau


Und haltet mich für beknackt, wegen den 2 Zentimeterchen Pressmulz sitze ich gleich soviel besser, daß das ganze Motorrad kontrollierter und gefühlt sicherer durch die Kurven gleitet.

Enrico, die Dankbarkeit meiner Bäckchen sei dir für immer Gewiß :)

Aber darum soll es heute hier gar nicht gehen. Mein Fließband-Streetfighter Klick hat leider keine Bordsteckdose. Die kann man zwar kaufen, sind aber hässlich. Und Platz hab ich Mangels Verkleidung auch keinen dafür.

Logische und zugleich einfachste wie naheliegndste Lösung ist natürlioch nicht den Akku des Navis zu reparieren, sondern: statt Steckdose für ein Netzteil brauche ich einen direkten Stromanschluss via USB für's Navi.
Wir nehmen einen Spannungsregler 7805 und folgen den Anweisungen vom Strippenstrolch: Klick

Wenn das Ganze dann fertig ist, sieht es ungefähr so aus:



Als Nächstes montieren wir den Scheinwerfer mitsamt Cockpit ab:



Nachahmer mögen dafür bitte genug Zeit einrechnen (wenn ich den Typen der den Winkelverhau geplant hat erwische, grrrrr......)

Zum Abgreifen von Saft habe ich mich für einen Parallelabzweig an den Standlichtbirnen entschieden.
Man muß dann zwar aufpassen beim Verwenden des Parklichts keinen Verbraucher dran zu haben, aber das Risiko gehe ich ein. Und selbst wenn, die maximal 2,5 Watt mehr dürften das Kraut nicht fett machen.



Übrigens tut an der Stelle ein Stecker ganz gut. Ansonsten muss man bei jeder künftigen Änderung das ganze Motorrad mit aufs Zimmer nehmen:



Ich habe für meinen Anschluß ein USB-Verlängerungskabel mit vergoldeten Buchsen geköpft. Das bietet sich wegen dem gegen den Rost an, gell.



Wenn die Kabel richtig abgelängt sind, wird die Platine wasserdicht mumifiziert:



Wie ich mitten im wildesten Schrumpfschlauchen (der Fön von ahndzurrender Begleitung bringt's echt nicht) leider feststellen musste, hatte ich versehentlich gar keinen Schrumpfschlauch für Elektronik gekauft, sondern eine Schraubenziehergriffaufdoppelung auf Schrumpfschlauchbasis.
Bisher wusste ich nichtmal, daß es sowas gibt. Als Resultat war die Materialstärke immens groß und die Schrumpfung immens klein. Hab dann eben mit Isolierband nachgeholfen. Nochmal ne Stunde Einkaufen fahren für neuen Schrumpfschlauch erschien mir Overkill...

Für die Stromleitung von den Standlichtern bis zur Platine habe ich glücklicherweise eine Ummantelung gefunden, die ganz genau so aussieht wie die anderen Ummantelungen an meinem Motorrad auch. Vielleicht gibt es hier nur eine Sorte, vielleicht hatte ich auch wirklich Glück (die oeberste ist es):



Von der Lampenmaske über den Stecker unter der Tankverkleidung durch (die abzunehmen war bei mittlerweile 0,0 Tageslicht, unzureichendem Werkzeug und ganzen Kamikaze-Geschwadern japanischer Killermücken nochmal ein ganz exquisiter Zusatzspaß) bis unter die Abdeckung des Zünschlosses. Da ist überraschenderweise genug Platz für eine ganze Elefantenkuh. Wahrscheinlich passt deswegen so wenig in meinen Tank.

Lange Rede, kurzer Sinn - et voila:



Und oh Wunder, richtig herum angeschlossen auch noch. Wenn Zündung an, Navi an. Wenn nich, dann nich:



Jetzt brauche ich nru noch eine Art Stöpsel für die Buchse. Rosten wird sie eventuell nicht, aber wenn es reinregnet könnte es zumindest einen Kurzen geben. Vorschläge sind willkommen.

2. September 2009

Des is mer a Pracht

Fallera! Oiso, wenn's mit dem Ding keinen Spaß macht bewegte Buildln ozuschaugn, dann weiß ich auch net.

Von Sonstiges